A14 Halle - Leipzig - Nossen

Bereits in den Vorplanungen eines Kraftwagenstraßennetz der STUFA 1926 ist eine Hauptverbindung von Dresden über Leipzig und Halle nach Magdeburg zu finden. Diese sollte aber noch nicht als Autobahn sondern eher unter Ausbau und teilweise Neubau des vorhandenen Straßennetzes realisiert werden.

1927 mit Gründung der "Gesellschaft der Freunde und Förderer einer Kraftfahrbahn Halle - Leipzig" (LEHA) nimmt der erste Abschnitt der Strecke bereits erste Formen an, wird aber nicht bis zur Baureife gebracht.

Mit den Planungen der HAFRABA einer Hauptverbindung Dresden - Leipzig - Halle wurde nun die Strecke von der GEZUVOR 1934 übernommen und bis Magdeburg ergänzt. Soweit bekannt ist konnte dabei auf die Planungen der LEHA zurückgegriffen werden. Daher konnte noch im selben Jahr im Abschnitt zwischen Halle und Leipzig mit dem Bau zeitgleich mit dem ersten Bauabschnitt der heutigen A9 Schkeuditzer Kreuz - Lanzendorf begonnen werden.
Das Schkeuditzer Kreuz stellt zu dieser Zeit eine Besonderheit dar. Kreuzten sich doch hier das Erste mal zwei Autobahnstrecken, dies musste niveauefrei geschehen um den durchgehenden Verkehrsfluss nicht zu behindern. Realisiert wurde dies in einem Kreuz in Kleeblattform.

Eröffnet wurde der Abschnitt Halle - Leipzig 1936, im Zuge des grundhaften Ausbaus Mitte der 1990er Jahre bis 2011 wurden sämtliche Bauwerke abgerissen.

Im zweiten Bauabschnitt zwischen Leipzig und Nossen werden ab 1937 zwischen Leipzig und Grimma ein Großteil der Bauwerke begonnen, vorallem im Leipziger Osten auch vertiggestellt und umfangreiche Erdarbeiten durchgeführt. Hier mussten aber ab 1940 kriegsbedingt alle Arbeiten eingestellt werden. Im weiteren Verlauf sind kaum noch größere Bauarbeiten zu verzeichnen, vorallem werden hier die benötigten Grundstücke noch erworben und die Strecke abgesteckt.

Erst Ende der 1960er Jahre bis 1971 wird in der DDR die Strecke zwischen Leipzig und Nossen realisiert.

Hier sind noch einige Bauwerke aus den 1930er Jahren zu finden.


Dies sind die ehemalige Anschlusstelle Engelsdorf an der Reichsstraße 6, bis 1970 endete hier die Autobahn.
Heute wird sie noch als Grundstück- und Feldzufahrt genutzt.








Die Überführung der ehemaligen Reichsstraße 6. Der Überbau ist deutlich breiter als bei vergleichbaren Bauwerken, auch die Widerlager sind breiter gehalten und bilden auf beiden Seiten je zwei Aussichtspunkte auf die Autobahn. Auf der südlichen Seite, von Dresden kommend, befindet sich das Stadtwappen von Leipzig.







Das Bauwerk bei Althen wurde im April 2016 wegen Baufälligkeit abgerissen.




Überführung der Verbindungsstraße Engelsdorf - Hirschfeld. Dieses Bauwerk blieb 1940 unvollendet.




Das letzte erhaltene Bauwerk, die Überführung in der Anschlussstelle Kleinpösna.




 

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