Geschichte 1927 - 1941




Die A9 geht auf ersten Pläne des HAFRABA Vereins aus dem Jahre 1927 zurück. Hier sah man aber noch eine Verbindung von Berlin und München über Nürnberg und Augsburg vor.
Da Adolf Hitler sich dazu berufen sah München die Stellung einer Kulturstadt von Weltbedeutung wieder zurückzuerobern wurde mit übernahme der Pläne in die GEZUVOR die südliche indirekte Streckenführung über Augsburg zugunsten einer Direktverbindung über Ingolstadt aufgegeben. München war somit auf kürzesten Wege mit der Reichshauptstadt verbunden.
1934 begannen im ersten Bauabschnitt zwischen Halle / Leipzig und Bad Berneck die Trassierungsarbeiten und bereits am 17.08.1936 wurde das erste Teilstück Pörsten (bei Weißenfels) und Eisenberg dem Verkehr übergeben. Am 27.09.1936 folgte die Verkehrsübergabe des zweiten Abschnitts zwischen der AS Ditterdorf und Bad Berneck. Im Dezember 1936 war der ganze Abschnitt durchgängig befahrbar. Die Tautendorfer Brücke ist zu diesem Zeitpunkt nur einbahnig befahrbar und wird 1937 vollendet.
Da kurz vor der Eröffnung der Rohrersreuther Brücke in folge mangelnder Arbeitssicherheit ein Baukran einzustürzen drohte konnte die Richtungsfahrbahn Nürnberg erst 1938 dem Verkehr übergeben werden.
Ebenfalls 1936 wird mit dem Bau des Rasthofes am Hermsdorfer Kreuz begonnen und 1938 eröffnet. Er wird aber nicht wie geplant fertiggestellt.
Um zukünftig den Stahlverbrauch beim Autobahnbau zu senken entstand im Saaletal bei Hirschberg die erste Steinbogenbrücke nach Vorbild römischen Viadukte. Ihr offizieller Name war aber bis zum Kriegsende Lehestenbrücke um somit Verwechslungen mit der Saaletalbrücke der Strecke 84 Chemnitz - Hof vorzubeugen.
1937 folgte die Verkehrsübergabe des Abschnitts Bad Berneck - Nürnberg / Fischbach. 1938 kamen dann die Abschnitte Berliner Ring - Schkeuditzer Kreuz und Nürnberg - Dirnismaning (nördlich München) unter Verkehr.
In der Nähe von Pfaffenhofen, bei Geisenhausen, entstand ab 1936 die Talbrücke Holledau . Sie ist die zweite Steinbogenbrücke im Netz der Reichsautobahnen. 1938 erfolgte im Zuge der Streckeneröffnung die Freigabe der Richtungsfahrbahn München, 1939 wurde das Bauwerk für die Richtung Berlin vollendet und dem Verkehr übergeben.
Mit der Verkehrsübergabe des Abschnitts Dirnismaning - München / Freimann 1940 und der Richtungsfahrbahn Nürnberg am Hienberg 1941 ist die Autobahn durchgängig zweispurig befahrbar.





 

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